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Die Namensfindung

Aktualisiert: 21. Jan. 2023

Den eigenen Namen zu finden ist nicht einfach. Um sich später nicht über die Auswahl zu ärgern findest Du hier eine Auflistungen und Tipps für Deinen perfekten Namen.

Welcher Name passt zu mir?


Für viele Trans:Personen kann der neue Vorname eine große Hürde darstellen, aber auch einen Neuanfang symbolisieren. Die fehlende persönliche Identifikation mit dem Geburtsnamen ist völlig normal. Meistens ist die Begründung hierfür, dass der Geburtsname eindeutig dem anderen Geschlecht zuzuordnen ist. Als Trans:Person besteht aber die Möglichkeit mithilfe einer Vä/Pä den Geburtsnamen entsprechend anzupassen. Doch woher weiß ich, wie mein neuer Name lauten soll? Hier ein paar Tipps für Dich:

  • Du kannst nach Namen recherchieren, die zu dem Zeitpunkt Deiner Geburt „modern“ waren. Eventuell gefällt Dir einer besonders gut.

  • Du kannst Dir einen Namen heraussuchen, der mit dem Anfangsbuchstaben Deines Geburtsnamens beginnt. Dies wäre sehr praktisch, wenn Du Deine Unterschrift abkürzt, da sie sich dann nicht verändern würde. Zum Beispiel: Karin Müller → K. Müller oder Kai Müller → K. Müller

  • Du kannst Deinen Geburtsnamen auch umgendern. Zum Beispiel: Leon → Leonie (oder andersherum). Gegebenenfalls hast Du auch einen Spitznamen, der Unisex ist. Zum Beispiel: „Leo“. Ein Spitzname kann Beteiligten Hilfestellung bieten, um sich den Namen zu merken und umzusetzen.

  • Du kannst Deine Eltern fragen, welchen Namen sie Euch gegeben hätten oder Du suchst mit ihnen gemeinsam nach einem neuen passenden Namen. Du solltest bedenken, dass eine gemeinsame Namensfindung die Umsetzung von Euren Eltern vereinfachen könnte.

  • Du kannst auch Deinen Wunschnamen aus Deiner Kindheit verwenden.

  • Wenn Du (d)einen Namen gefunden hast, wäre es gut diesen in einem vertrautem Rahmen zu benutzen, erst wenn sich der Name richtig anfühlt wäre es ratsam diesen auch öffentlich zu nutzen. Für viele Außenstehende ist es schwierig, wenn Dein Name sich wöchentlich ändert.

Was Du vermeiden solltest.:

  • Wenn möglich verzichte auf öffentliche Umfragen an dem Fremde-Einfluss auf Deinen Namen haben. Du musst Dich mit Deinem Namen wohlfühlen, niemand sonst.

  • Auch wenn Du mit Deinen Eltern zerstritten bist, solltest Du Dir bitte auf keinen Fall einen oder mehrere Namen aussuchen, bei denen Du weißt, dass es Deine Eltern definitiv stört oder sie ein Problem damit haben werden. Es ist für Eltern generell schwierig, wenn das Kind einen solchen Prozess durchlaufen muss. Du solltest einen Namen wählen, mit dem Du Dich auch identifizieren kannst.

  • Bei Namen, die niemand aussprechen kann, läufst Du Gefahr Dich outen zu müssen.

Häufige Namen:

Trans:maskuline Personen:

Aiden, Ben, Elias, Fabian, Felix, Fynn/Finn, Jaden/Jayden, Jonas, Leon, Luca, Lucas, Liam, Marlon, Michael, Milan, Milo, Nick, Noah, Paul, Sam, Samuel, Taylor Trans:feminine Personen:

Isabell, Laura, Lea, Leonie/ Leoni, Lou, Luna, Marie, Hannah/Hanna Nicht binäre Personen: Aiden, Ash, Jo, Luca


Hast Du noch Fragen?

  • Ja, ich stelle euch meine Fragen über die Kontaktwege.

  • Nein, es ist alles klar!


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